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Notar Frank Czaja

Kurhausstrasse 20a, 55543 Bad Kreuznach

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Telefax: +49 (0) 671 - 92032-20

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PRESSEMITTEILUNGEN
  • Elektronische Signatur statt Schnur und Siegel – Notare verwahren Urkunden künftig digital

    Notarielle Urkunden sollen künftig nicht mehr ausschließlich in Papierform aufbewahrt werden. Fortan werden die Dokumente in einem Elektronischen Urkundenarchiv digital gespeichert. Das hat den Vorteil, dass Gerichte, Ämter und Banken Notarurkunden elektronisch verwenden können. Dies wird Verwaltungs- und Archivierungsprozesse enorm beschleunigen. Statt Schnur und Siegel erhalten die Dokumente eine elektronische Signatur, die sie rechts- und beweissicher macht. Das ist neu. (...)
    [Juni 2017]
  • Patientenverfügung: Die eigenen Wünsche verbindlich festhalten

    Der Bundesgerichtshof hat in einer aktuellen Entscheidung die Anforderungen an eine wirksame Patientenverfügung präzisiert. Die Entscheidung stärkt die Patientenautonomie und formuliert konkrete Voraussetzungen für die Verbindlichkeit des Patientenwillens. (...)
    [Mai 2017]
  • Wenn der Kredit platzt: Mehr Schutz für überforderte Ehepartner

    Es ist gängige Praxis: Eine Bank verlangt als Bedingung für ein Darlehen, dass der Ehepartner ebenfalls unterschreibt und haftet. Heikel wird es, wenn das Darlehen platzt und sich der bürgende Partner als mittellos erweist. Der Bundesgerichtshof hat kürzlich die überforderte Frau eines Kreditnehmers in Schutz genommen – die Bank habe sittenwidrig gehandelt. Die Notarkammer Koblenz warnt dennoch: Wer nur bürgt, um den Ehefrieden zu wahren, geht hohes Risiko. (...)
    [April 2017]
  • Zuverlässig und schnell: Das Nachlassverfahren „goes digital“ – Über 18 Millionen Karteikarten ins Zentrale Testamentsregister überführt

    Leider kommt es immer wieder vor, dass Testamente gar nicht oder erst nach Jahren gefunden werden. Damit dies nicht passiert und der „letzte Wille“ im Erbfall sicher berücksichtigt wird, hat die Bundesnotarkammer das „Zentrale Testamentsregister“ eingerichtet. Ziel dieses Registers ist es, die Angaben zu allen Testamenten, Erbverträgen und sonstigen erbfolgerelevanten Urkunden, die von einem Gericht oder Notar verwahrt werden, digital an einem Ort zu zentralisieren. Zuvor wurden diese Angaben in ganz Deutschland verteilt bei rund 4.700 Standesämtern und der Hauptkartei für Testamente beim Amtsgericht Berlin-Schöneberg auf Karteikarten gesammelt. Durch das Zentrale Testamentsregister konnten die Nachlassverfahren enorm beschleunigt werden. (...)
    [Februar 2017]
  • Rechte Dritter an einem Grundstück

    Der Erwerb eines Grundstücks macht den Käufer zwar zum Eigentümer, sichert ihm aber nicht automatisch alle Rechte daran. Nicht selten sind im Grundbuch sogenannte Grunddienstbarkeiten eingetragen, die den Eigentümern benachbarter Grundstücke zum Beispiel ein Wegerecht über das erworbene eigene Grundstück geben. Aber auch umgekehrt kann es notwendig werden, eine solche Grunddienstbarkeit für das eigene Grundstück auf dem Nachbargrundstück eintragen zu lassen. (...)
    [Februar 2017]
Alle MeLDungen
Berufsziel Notarfachangestellte/r

Qualifizierte Mitarbeiter arbeiten mit der Notarin / dem Notar in einem Team – die Notarfachangestellten. Die Tätigkeit ist gekennzeichnet durch viel Kontakt mit Menschen, familienfreundlichen Büroarbeitszeiten sowie sehr guten Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten.

 

Die Tätigkeit als Notarfachangestellte/r

Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch, denn die Notare und ihre Fachangestellten sind tagtäglich mit wichtigen Geschäften befasst, die für viele Klienten einen entscheidenden Schritt in ihrem Leben bedeuten - wie der Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung, die Gründung eines Unternehmens, der Abschluss eines Ehevertrages oder die Errichtung eines Testamentes. 

 

Das richtige Gespür für den Umgang mit Menschen, Verständnis für deren Anliegen und Sorgen und die Bereitschaft, rechtliche Vorgänge zu erläutern, sind tägliche Herausforderungen für die Fachangestellten. Gleichzeitig ist die Vertraulichkeit der Angelegenheiten zu beachten. Notarfachangestellte stehen in direktem Kontakt mit den Klienten. Sie führen Telefongespräche, entwerfen Briefe und bereiten – nach entsprechender Qualifikation – auch Verträge vor. Bei der Abwicklung der Verträge wenden sie sich an Behörden, Grundbuchämter, Handelsregister und Nachlassgerichte. Dabei bedienen sie sich moderner Technik; Computer und spezielle Software sowie das Internet erleichtern die Arbeit.

 

Kurzum: Bei Notaren sind echte Allrounder gefragt.


Informationen zur Tätigkeit als Notarfachangestellte/r sinden Sie auch unter www.genau-mein-ding.net.

 

Erforderliche Qualifikationen

Für den Beruf der/des Notarfachangestellten bestehen keine besonderen schulischen Zugangsvoraussetzungen. Wichtiger als der Schulabschluss sind Ihre persönliche Motivation und die Bereitschaft, sorgfältig, genau und selbständig zu arbeiten. Da im Mittelpunkt der Tätigkeit der tägliche Umgang mit Klienten steht, ist Freude am Umgang mit Menschen besonders wichtig. Zudem stellt die Gestaltung von Verträgen hohe Anforderungen an Ihren Umgang mit der deutschen Sprache.

 

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung wird in den Kanzleien der Notare als betriebliche Ausbildung mit begleitendem Besuch der Berufsschule durchgeführt und dauert in der Regel drei Jahre. Die nächstegelegenen Berufsschulen finden sich in Koblenz, Mainz und Trier. Freie Ausbildungsplätze finden Sie hier.

 

Im ersten Jahr lernen die Auszubildenden vor allem die Grundsätze der Büropraxis, Büroorganisation und der Rechtsordnung kennen. Im zweiten und dritten Jahr steht zum einen die Mitarbeit bei der Vorbereitung von Beurkundungen aus verschiedenen Rechtsgebieten (z. B. bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht) im Vordergrund. Daneben arbeiten die Auszubildenden beim Führen der Bücher des Notars sowie bei der Abwicklung von Grundstücksangelegenheiten mit. Den genauen Inhalt der Ausbildung können Sie dem Ausbildungsrahmenplan (Anlage zu § 3 ReNoPatAusbV) entnehmen.

 

Nach Ablauf des ersten Ausbildungsjahres, jedoch nicht später als 18 Monate nach Ausbildungsbeginn, wird von der Notarkammer Koblenz eine Zwischenprüfung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes durchgeführt. Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Abschlussprüfung. Im Rahmen der Abschlussprüfung, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht, werden praxisbezogene Fälle und Aufgaben gestellt. Das Formular für die Anmeldung zur Abschlussprüfung finden Sie hier.

 

Nach Abschluss der Ausbildung sind Notarfachangestellte als qualifizierte Sachbearbeiter/in verantwortlich tätig. Auch in Wirtschaft und Verwaltung, bei Banken und im Immobiliengewerbe sind Notarfachangestellte begehrt. Notarfachangestellte genießen wegen ihrer fachlichen und menschlichen Kompetenzen Anerkennung über die Grenzen des Berufsstands hinaus. Sie sind auch bei vielen anderen Arbeitgebern, wie Banken oder Versicherungen und Rechtsanwälten sehr beliebt. Da Notarfachangestellte dementsprechend sehr gesucht sind, braucht man nach der Ausbildung als Notarfachangesteller keine Sorgen zu haben, einen Arbeitsplatz zu finden.

 

Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten

Nach erfolgter Ausbildung zur/zum Notarfachangestellten wird im Laufe des Berufslebens die Fortbildung immer wichtiger, um mit den rechtlichen Änderungen Schritt halten zu können. Erfahrene Notarfachangestellte sind unentbehrliche Mitarbeiter eines jeden Notars, um die von der rechtsuchenden Bevölkerung gewünschten Beurkundungen zuverlässig, schnell und kompetent vorzubereiten und abzuwickeln. Mit zunehmender Erfahrung und Weiterbildung wachsen Verantwortung und Eigenständigkeit in der Berufsausübung. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Vergütung

Die Vergütung des /der Notarfachangestellten wird individuell mit dem Notar/der Notarin ausgehandelt. Die Notarkammer Koblenz gibt lediglich für die Zeit der Ausbildung regelmäßig angepasste Vergütungsempfehlungen an die Hand. Diese liegen im Jahr 2014 im ersten Lehrjahr bei 600-700, im zweiten bei 700-800 und im dritten Lehrjahr bei 800-900 EUR. Generell lässt sich sagen, dass die Verdienstmöglichkeiten im Vergleich zu anderen Büroausbildungsberufen gerade nach absolvierter Fort- und Weiterbildung ausgezeichnet sind. Es gibt kaum einen anderen Ausbildungsberuf, der solche Möglichkeiten eröffnet wie der des Notarfachangestellten.

DOKUMENTE ZUM THEMA
Ausbildungsflyer
Ausbildungsflyer (2 MB)
Anmeldung zur Abschlussprüfung
Anmeldeformular zur Abschlussprüfung für Notarfachangestellte (95 KB)
Ausbildungsrahmenplan für Notarfachangestellte
Auszug aus der Anlage zu § 3 ReNoPatAusbV (707 KB)